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Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, er hat sich als Hilfe in der Not bewährt. Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt. (Psalm 46,2f)


 

Unser Alltag wird momentan sehr von der Corona-Krise bestimmt.  Inzwischen haben wir höhere Neuinfektionen mit dem Corona-Virus als im Frühjahr, aber nicht mehr dieselben drastischen Maßnahmen. Dennoch zeigt sich momentan ein Bild, wie wir es im April nicht ausmachen konnten. Politiker appellieren eindrücklich, dass wir gemeinsam gegen diese Krise ankämpfen können. Und tatsächlich: Ob nun gewisse Maßnahmen zu hoch angesetzt sind oder nicht: Solange Menschen erkranken und wir kein wirksameres Mittel haben, als den Hygienestandard einzuhalten, tun wir das einfach. Und ja, es gibt auch noch andere schwere Krisen auf der Welt, die durch die Corona-Berichterstattung tatsächlich nicht mehr so sehr im Fokus zu sein scheinen. An der Stelle dürfen wir darum auch getrost sagen: Beschäftigen wir uns nicht den ganzen Tag mit Berichterstattern, die Angstmacherei betreiben.

"Warum bin ich so mutlos? Warum bin ich so traurig? Auf Gott will ich hoffen, denn eines Tages werde ich ihn wieder loben, meinen Retter und meinen Gott." (Ps 42,6)


 

„Danke für diesen guten Morgen“ heißt es in dem bekannten Lied von Martin Gotthold Schneider. „Danke, dass ich heute Morgen aufgewacht bin. Du Gott schenkst mir Zeit, die ich füllen darf.“ Wie schön, wenn du hier einstimmen kannst an diesem Tag. Nur: Wie „ist“ dir eigentlich heute? Bist du in Dankesstimmung? Vielleicht beherrschen Dich eher ganz andere Gefühle oder Sorgen. Da liegt eine Frage auf der Hand: Was sagt die Bibel eigentlich zum Thema „Hoffnung“? Gibt es eine Möglichkeit, mit meiner Situation oder meiner Stimmung einen Weg mit Perspektive einzuschlagen, der mir den Umgang mit dem „Jetzt“ erleichtert?

„Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!“ (Mk. 13, 37)


 

Ein Satz, ein Wort wie in Stein gemeißelt. Wacht! Könnte auf Anhieb auch bedrohlich wirken: Achtung, Vorsicht, pass auf! Frage ich mich, was hinter einem „Wachen“ stehen könnte, kommt mir die Antwort: Ja klar, die Abwehr von etwas Bedrohlichem. Und damit das Bleiben in Sicherheit.

Was ist der Zusammenhang, in dem dieses für sich auslegungsbedürftige Wort steht? Es ist der letzte Satz der Endzeitrede Jesu auf dem Ölberg. Und schon wieder ist da so ein Begriff, der sich dem Alltäglichen entzieht: Endzeit. Und ja, ich komme nicht umhin, mir beim Studium dieser Endzeitrede Gedanken um die Zukunft und mein Leben zu machen. Völlig unabhängig davon, dass mir Jesus Christus und die gesamte Heilige Schrift ein geistlich erfülltes Leben ankündigen, auch schon auf dieser Erde, so bleibt im selben Moment die Erkenntnis: Es könnte auf dieser Welt auch mal „stürmisch“ werden.

Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt, deshalb werdet nicht Sklaven von Menschen.

1. Korinther 7,23


Irgendwie schon komisch, dass unser Monatsspruch für Februar von Sklaven spricht und in seinem ursprünglichen Zusammenhang in der Bibel in einem Abschnitt steht, der in meiner Übersetzung mit „Über die Ehe“ betitelt ist.

Da konnte ich mir als bewusst Lediger ein kleines Grinsen nicht verkneifen. „Lebensende mit drei Buchstaben? Ehe!“, dieser alte und zugegebenermaßen flache Witz für Kreuzworträtsel kam mir da sofort in den Sinn. Aber scheinbar denken manche Menschen so, dass die Ehe - vor allem da die Männer - binden würde, um es einmal weniger martialisch auszudrücken.

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.

Jesaja 50,10


 

Es gibt Menschen - und ich gehöre da definitiv dazu - die machen lieber alles selbst und am besten allein, als dass sie andere Mitmenschen Dinge erledigen lassen. Oftmals ist es gar nicht die Arroganz zu denken, dass man es selbst eben besser könne als alle anderen, sondern vielmehr der Gedanke: Wenn ich es gleich selbst erledige, dann muss ich es nicht später wieder überarbeiten, verändern, verbessern.

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