In ihrer 135-jährigen Geschichte hat die Gemeinde Altenburg schon viel gehört, gesehen und erlebt. Ein Ordinationsgottesdienst war bisher nicht dabei. Dieser fand nun am 16. Oktober 2016 statt. Moritz Allersmeier wurde in Altenburg als Pastor in ein Amt eingeführt, welches seine erste offizielle Dienststelle in einer Gemeinde ist. Es sollte ein Festtag werden.

Entsprechend gespannt waren die Gemeindemitglieder,Gäste, Freunde und natürlich Moritz Allersmeier selbst. Für viele war solch eine Ordination Neuland. Pastor Maik Schneider aus Sonthofen sollte der „Vollstrecker“ dieser Amtshandlung sein. So zumindest wurde er von Gemeindeleiter Detlef Bickel begrüßt. Gleich zu Beginn des Festgottesdienstes gab der Gast aus dem Allgäu einen Einblick in das Anliegen einer Ordination. Sie ist die öffentliche Beauftragung eines Pastors durch den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland und der Ortsgemeinde im Rahmen eines Gottesdienstes. Gleichzeitig ist es die Aufnahme in die „Pastorenschaft“ unseres Gemeindebundes.

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Mit kurzen Worten erzählte Moritz Allersmeier der Festgemeinde noch einmal, wie es zu seiner Berufung gekommen ist. Die Begegnung mit dem lebendigen Gott hatte sein Leben verändert. Davon sollten auch andere Menschen erfahren. Auf diesem Hintergrund entstand der Wunsch, Pastor zu werden. Hier in Altenburg findet er seine Erfüllung.
Es war ein ergreifender Moment, als Maik Schneider die Fragen des Ordinationsversprechens an Moritz Allersmeier richtete: „In der Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus und vor diesen Zeugen frage ich dich: Glaubst du, dass Gott dich zum Dienst als Pastor in der Gemeinde Jesu berufen hat, und bekennst du, in Leben, Lehre und Dienst an die Heilige Schrift gebunden zu sein?“
Die Antwort von Moritz Allersmeier: „Ja, ich glaube und bekenne es.“
Auch die Gemeinde bekannte sich klar zu Moritz Allersmeier und seiner Berufung in Altenburg. Dann wurden Moritz Allersmeier und seine Frau Michaela durch Maik Schneider, die Gemeindeleitung und den Vikariatsbegleiter André Krause gesegnet. Die Übergabe der Ordinationsurkunde dokumentierte noch einmal die Amtlichkeit dieses Festaktes. In der sich anschließenden Festpredigt ermutigte Maik Schneider nochmals Pastor und Gemeinde, sich gegenseitig zu unterstützen, gemeinsam neue Schritte zu gehen und so Gemeinde Jesu Christi zu sein.
Detlef Bickel wies Moritz Allersmeier darauf hin, dass er nun den Gaststatus in der Gemeinde verloren habe. Dieser Gottesdienst sei der Startschuss für seine Aufgabe als Pastor in Altenburg. Dazu hieß Detlef ihn im Auftrag der Gemeinde herzlich Willkommen. In dem anschließenden Beifall löste sich bei Gästen und Gemeinde die Anspannung dieses feierlichen Aktes. Die ersten offiziellen Worte des neuen Pastors waren vom Dank über seinen Empfang in Altenburg geprägt. Dann folgte eine Aufforderung: Lasst uns in Zukunft einander kennenlernen. Pastor und Gemeinde gehören einfach zusammen. Aber heute wollen wir feiern. Das wurde dann auch getan.
Gäste und Gemeindegruppen überbrachten in einem bunten Strauß ihre Willkommensgrüße. Es war schon interessant, welche Impulse Moritz und seiner Frau Michaela auf ihren neuen Lebensabschnitt mitgegeben wurden. Der Abschluss hätte nicht passender sein können: Der Klang eines Schofar-Horns symbolisierte den Aufbruch, gemeinsam Jesus Christus zu verkündigen.

Erhard Dittberner